Eines Tages lag der Clown immer noch vor dem Haus, in dem keine Lichter brannten. Er wusste immer noch nicht, was er dort machte, doch er wusste auch nicht, wo er sonst hin sollte. Auf ein mal ging die Tür des Hauses auf, und ein Kind kam heraus. Verdutzt wusste der Clown nicht, was er sagen sollte, und auch das Kind schwieg, kam aber zu ihm und sie spielten miteinander. Sie hatten sehr viel Spass zusammen, aber so, wie das immer ist, wenn man am meisten Spass hat, verging die Zeit rasend schnell und es wurde sehr spät. Verzweifelt fing der Clown an, in Gedanken zu beten, dass ihre gemeinsame Zeit niemals vorbeigehen würde, und dass sie ewig so weiterspielen könnten. Beide von ihnen wussten jedoch, dass es besser wäre, sich jetzt voneinander zu verabschieden, doch keiner traute sich, etwas zu sagen.
Nach einiger Zeit fasste sich der Clown jedoch ein Herz und fragte das Kind: "Bist du wach?" Noch im gleichen Augenblick wusste der Clown, dass er am Besten nie etwas gesagt hätte, denn das Kind drehte sich um, ging langsam auf die Tür zu, und verschloss sie hinter sich. Der Clown wollte nicht, dass das Kind ging, aber er konnte nichts sagen, nichts tun, was das Kind zurückgebracht oder aufgehalten hätte.
"Was ist das für ein Gefühl?", fragte sich der Clown. "Es fühlt sich an, als ob mein Herz ganz schwer wäre, und es tut weh, aber ich habe mich beim Spielen nirgendwo verletzt... ich hätte nie etwas sagen sollen. Ich hätte die Zeit, die wir zusammen verbacht hatten, einfach geniessen sollen. Mir hätte es egal sein sollen, wie spät es ist und ich hätte weiterbeten sollen, dass dieser Moment niemals vorbeigeht..."
Und so lag der Clown wieder alleine vor dem Haus, in dem keine Lichter brannten.

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